Cornwall

Auf eins muss man sich in England ganz sicher einstellen.......einen Regentag!!!  Na ja.....bei uns hat es öfter mal kurz geregnet, es ist aber auch ganz schnell wieder vorbei und der Temperatur kann das nix anhaben. Die war immer konstant um die 20 Grad. Ob Regen oder nicht!

Einen Tag hatten wir allerdings, da wollte der Regen nicht aufhören.  Genau für solch einen Tag hatten wir uns Eden Project vorgenommen. 

Erst einmal war ich riesig überrascht wie groß die Anlage ist. Einfach so auf einem Bild erkennt man die Ausmaße der Gewächshäuser gar nicht. Schaut euch auf den Bildern die kleinen Menschen an, dann habt ihr ungefähr eine Vorstellung von der Größe. Es mutet von Ferne schon an wie eine Raumstadion.

Im inneren der Gewächshäuser gibt es dann eine kleine Welt für sich.

Die Pflanzenvielfallt ist gigantisch. Es ist wie Urlaub unter Palmen. Selbst für das leibliche Wohl ist sehr vielfältig gesorgt. Für jeden ist etwas dabei.

Am besten hat mir das tropische Gewächshaus gefallen. Die Geräusche, die Pflanzen, bunten Blüten, Palmen, Wasserläufe und Wasserfälle. Einfach einzigartig.

Ein klein bisschen davon habe ich euch auf meinen Bildern mitgebracht.

 

♥ 


Das Eden Project ist ein botanischer Garten bei Bodelva in Cornwall in England, etwa acht Kilometer nordöstlich von St Austell.

Die Anlage ist rund 50 Hektar groß und stellt eine bedeutende Sehenswürdigkeit im Süden Englands dar:

2011 wurde sie von über einer Million Menschen besucht.
Das Eden Project entstand nach einer Idee des englischen Archäologen und Gartenliebhabers Tim Smit in einer stillgelegten Kaolingrube nahe St Austell. Von der Idee im Jahr 1995 bis zur Eröffnung der Anlage am 17. März 2001 dauerte es sechs Jahre. Charakterisiert wird der Garten durch die zwei riesigen Gewächshäuser, die aus jeweils vier miteinander verschnittenen geodätischen Kuppeln in der Bauweise von Richard Buckminster Fuller bestehen. Hier werden verschiedene Vegetationszonen simuliert. Die Gewächshäuser des Eden Projects sind derzeit die größten der Welt.

Im größeren der beiden Gewächshäuser des Komplexes wird eine tropisch-feuchte und im kleineren eine subtropisch-trockene und mediterrane Klimazone simuliert. Ziel ist es, eine natürliche Umgebung nachzuahmen, um Pflanzen und auch einige Tierarten der ganzen Welt dort unterbringen zu können. Auch die Kaolingrube selbst wurde landschaftlich gestaltet, bepflanzt und mit Skulpturen ausgestattet. Allerdings ist der Garten immer noch im Aufbau, Erweiterungen innerhalb des Geländes sind geplant.

Pflanzen im Innern
Hexagonale Struktur der Kuppeln
Recycling Figur

Nach Angaben der Betreiber beherbergen das Freigelände und die Gewächshäuser 100.000 Pflanzen von etwa 5.000 Arten. Vor allem handelt es sich hier um Nutzpflanzen aller Art. Besonderer Wert wird dabei auf die Darstellung und Nachzucht vom Aussterben bedrohter seltener und alter Sorten gelegt, um die Arten- und somit genetische Vielfalt von Nutzpflanzen zu erhalten.

Das Projekt verfolgt einen bewahrenden und erzieherischen Ansatz. Den Besuchern wird neben den Namen der Pflanzen auch deren medizinische Verwendung und deren Bedeutung für unsere Umwelt nähergebracht, um die Menschheit durch Aufklärung von der Zerstörung der Umwelt abzuhalten. Regelmäßige Kunstausstellungen und Informationsveranstaltungen, die einen Bezug zum Thema Natur und Umwelt haben, gehören daher auch zum Programm des Parks.

 

Autogramme & Bilder

Brügge / Belgien